Einzug ins Cupfinale!

UBI-Basketballerinnen triumphieren über DC Vienna Timberwolves.

UVC Damen klare Nr.1 in der Steiermark. UBSC verliert gegen Wels in Overtime, HSG verliert klar gegen Westwien.

Voller Energie starten die Hausherrinnen der UBI-Graz ins Spiel. Annika Neumann verwertet hochprozentig Würfe von außen, während Simone Sill eine hervorragende Leistung unter dem Korb zeigt. Mit 24:11 können die Grazerinnen das erste Viertel beenden, in dem bereits 10 UBI- Spielerinnen am Spielfeld standen.

Im zweiten Viertel stellen die Wienerinnen auf Zonen-Defense um und brechen damit den Rhythmus der Gastgeberinnen. Katharina Kindl kann durch 2 getroffene 3-Punkter den Rückstand auf 27:19 verkürzen.

Schon nach 4 Spielminuten erreichen die Grazerinnen die Teamfoulgrenze, da zu viel mit den Händen gearbeitet wird und nur so die Gegnerinnen beim Zug zum Korb gestoppt werden können. Die Timberwolves kommen bis auf 6 Punkte wieder heran.

Nach einem Timeout von Coach Kuzma verwandelt Cierra Coffin sicher einen Wurf und kann endlich wieder für die Grazerinnen anschreiben. Auch wenn die Offensivrebounds der UBI Spielerinnen oft nicht in Punkte umgewandelt werden, bringen einige Steals einen schnellen Abschluss und damit eine deutliche 43:23 Führung zur Halbzeit.

Mit schönen Passkombinationen finden die Gastgeberinnen die freien Spielerinnen und bauen die Führung weiter aus. Der Wiener Pointguard Sanela Vujcic muss schon früh im 3. Viertel wegen ihrem 4. persönlichen Foul aus dem Spiel genommen werden.

Angeführt von den Neumann-Schwestern baut Graz die Führung mit einem 15:0-Run aus, ehe Göd in der 26 Minute die Timberwolves erlöst. UBI scort hauptsächlich hinter der 3er Linie (13 3er), weil die Wölfinnen mit ihrer Zonen-Defense gekonnt die Räume eng machen. Durch die fehlende Spielerzuteilung erarbeiten sich die Steirerinnen kontinuierlich 2. Chancen.

Im letzten Viertel geht den Gästen allmählich die Puste aus und ihnen gelingen in der Offensive nur noch 2 Feldkörbe. Damit zieht UBI Graz mit einem 80:36 Sieg in das Cupfinale ein.

Bevor UBI am 24.2. die Chance hat den Cuptitel erstmals nach Graz zu holen, geht es kommendes Wochenende auswärts gegen die Basket Flames. Die Mannschaft will die Zeit gut nützen sich bestens auf diese beiden wichtigen Spiele vorzubereiten!

Coach Andrej Kuzma: “Wir sind sehr glücklich, dass wir im Finale sind und wir werden alles versuchen den Titel nach Graz zu holen.”

UBSC verlieren in der Overtime gegen Wels

Der UBSC Raiffeisen Graz trifft vor 600 begeisterten Fans beim 3. Sky Live Spiel im Raiffeisen Sportpark in Graz auf Raiffeisen Flyers Wels, die im ersten Viertel von 7 Dreier 5 Stück treffen und nach 8 Minuten mit 21:12 vorne liegen. Graz stellt die Defensive um, und kann mit Steals und daraus entstandenen Fast Breaks aber leider durch vergebene Layups  nur auf 17:21 herankommen (9.Minute). Ein 6:1 Lauf der Welser bringt eine   18:27 Führung der Oberösterreicher zum Ende  der ersten 10 Minuten. Der UBSC Raiffeisen Graz kommt immer besser in Spiel und verringert den Rückstand auf 38:41 zur Halbzeitpause.

Mit einem Dreier von Tyus geht Graz in der 23. Minute erstmals mit 43:41 in Führung. Mit 30:11 geht das 3. Viertel an Graz und mit scheinbar sicheren 68:52 (+16) starten die Teams in den letzten Spielabschnitt.

Der UBSC Raiffeisen Graz bekommt bald Foulprobleme (11:4 Fouls im letzten Viertel), die Oberösterreicher können 20 mal an die Freiwurflinie, treffen 16 Würfe, Graz bekommt  4 Würfe zugesprochen und trifft 3 davon. Die Grazer Nikulic, Moschik und Tyus müssen mit 5 Fouls auf die Spielerbank, der Welser Zulic ebenso. Das große Zittern beginnt bei Graz, beim Stand von  72:62 in der 36. Minute. Cebits und Spruill erreichen für Wels den Ausgleich zum 77:77. Der Grazer Maresch verwirft seinen letzten Wurf. In der Overtime erkämpft sich Graz eine 83:80 Führung (43. Minute), aber Lamesic und Blazevic fixieren den 85:87 Welser Sieg in Graz. 

Die UVC Holding Graz Damen gewinnen das Steirer Derby und sind im Jahr 2019 in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen.

Mit einem klaren 3:0 Erfolg holen sich die Uhrturmchicks die nächsten 3 Punkte und sind die klare Nummer 1 in der Steiermark.

Von Beginn an hatten die Grazerinnen die Oberhand und ließen den jungen Hartbergerinnen keine Chance.

Allen voran die Top Scorerin der Murstädter Ursula Ehrhart, die es auf 20 Punkte schaffte.

Mit starkem Service und einer stabilen Annahme rund um Libera Anna Oberhauser hatten die beiden Aufspielerinnen, Maria Witsch und Celine Grebien leichtes Spiel die Angreiferinnen perfekt in Szene zu setzen.

Mit den 3 Punkte stehen die UVC Damen jetzt auf Rang 4 der Tabelle und durch den Sieg von Sokol/Post gegen Salzburg 3 Punkte vor den Salzburgerinnen. Somit würden Eva Dumphart und Co am Samstag in Salzburg bereits ein Punkt reichen um den Grunddurchgang auf Rang 4 zu beenden und im Viertelfinale mit dem Heimrecht zu starten.

„Wir sind in Fahrt und bereit für die Playoffs. Nach dem schlechten Start Anfang der Saison haben wir uns jetzt wiedergefunden und wissen, dass wir alles schaffen können,“ so eine motivierte Julia Radl.

Mit dem PSV Salzburg steht der Gegner im Viertelfinale bereits fest und auf den Sieger wartet dann im Halbfinale der Tabellenführer nach dem Grunddurchgang Linz/Steg.

Frederick Laure: „Wir wollen die Erfolgsspur von 2019 weiterfahren und im Cup und im Viertelfinale gewinnen. Es wird nicht leicht aber die Mannschaft hat das Potential und kann es schaffen.”

Die Retcoff HSG Graz verliert zuhause im ersten spusu Liga Bonusrundenspiel gegen die SG Handball Westwien 23:34. Beim Match musste man verletzungsbedingt auf Goalie Thomas Eichberger und Timo Geßlbauer verzichten.
 
In das Spiel startete man ausgeglichen, wobei die Gäste die ganze Zeit über die Nase vorne hatten und nach zwölf Minuten mit 7:3 in Führung gingen. Diesen Vorsprung konnten die Wiener bis zur Halbzeit die Führung sogar auf 19:13 aus.
 
Zu Beginn von Hälfte zwei schaffte es die Pajovic-Sieben nach einer starken Aufholjagd in Minute 39 zum 18:22, wodurch der Westwien-Trainer Marouschek zum Tormannwechsel gezwungen war. Auf Kaiper folgte Uvodic, der nach seinem Wechsel gleich die ersten beiden Bälle abwehrte. Westwien riss das Spiel wieder an sich und dominierte ab der 43. Spielminute. Vorne wollte nichts mehr reingehen und die Abwehr der Grazer schlief. Am Ende musste man sich deutlich mit 23:34 geschlagen geben.